Das Fülle-Experiment: Zahle, was du willst | Oder: Wenn jeder bekäme, was er bräuchte, egal was er gäbe…

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Hey, meine wunderschöne Schwester, Herzlich Willkommen zu diesem wirklich abgefahrenen Experiment!

Ich weiß ja nicht, wie es dir so geht, aber die Entwicklung, die ich aktuell durchmache ist wortwörtlich unglaublich.

Heißt: Ich kann es selbst manchmal kaum fassen, was mir da so alles durch den Kopf schießt. Hieß es bei mir kürzlich noch „ein Hoch auf den Kapitalismus!“ (ja, der Manifestierungswahn hatte auch mich erreicht) will ich heute laut ausrufen „NIEDER MIT DER MONETARISIERUNG!“ – was angesichts unserer Gesellschaftsstruktur aktuell genau so unsinnig ist.

Aber, ich kann es nicht leugnen, es hat sich etwas IN MIR gewandelt.

Mein Verständnis von Fülle ist heute ein ganz anderes, als noch vor zwei Wochen.

Ich denke mir: „Ja, ich habe alles, was ich brauche, und noch mehr. Danke!“. Und das Schöne ist: Ich denke das nicht absichtsvoll, um das Universum zu erpressen (ganz nach dem altrömischen „do ut des“ – ich gebe damit du gibst). Ich fühle das einfach.

Und noch was fühle ich: Das ich manche Dinge eigentlich gar nicht brauche. Einen Fernseher zum Beispiel (Netflix läuft ja auch auf dem Laptop 😉 ). Oder ein Wohnzimmer (wo dann abends ne Stunde ferngesehen wird).

Was ich mir hingegen wirklich wünsche: Wenig Ablenkung, damit ich das, was ich tue, voller Hingabe und ganz bewusst tun kann. Wie zum Beispiel kochen und anschließend köstliche Leckereien genießen. Oder neuen Schmuck kreieren. Meditieren. Mit Sophia Zeit verbringen. Bloggen. Podcasten. Und den Inner Circle mit neuem Wissen füllen (und auch die Jungs und Mädels da ein bisschen anzutreiben).

Weil nämlich DAS ALLES die Dinge sind, die mich mit Freude erfüllen und mich wirklich glücklich machen.

Alles andere? Naja, wenn ich ehrlich sein soll: Alles andere brauche ich nicht.

Ich brauche kein Wohnzimmer, weil dort keine der Aktivitäten stattfindet, die mich wirklich glücklich macht (mit Sophia sehe ich mich eher in ihrem Zimmer. Oder in meinem Zimmer.).

Und ich habe entschieden, (wenn möglich) nur noch die Dinge zu tun, die mich glücklich machen.

Damit öffne ich mich für die Fülle – und zwar in einer Weise, mit der ich ganz ehrlich nicht gerechnet habe.

Mein Verständnis von Fülle hat sich komplett gewandelt.

Und damit irgendwie auch das Gefühl, das ich gegenüber festgesetzen Preisen habe.

 

Bin ich jetzt erleuchtet?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob dieses bewusst werden von „naja, eigentlich müssen wir dem Geld doch gar nicht hinterherrennen“ ein Zeichen besonderer Erleuchtung ist.

Ich fühle mich jedenfalls nicht besonders erleuchtet.

Ich bin eher erstaunt.

Ja, das passt wirklich am besten. Ich bin erstaunt darüber, dass ich fühle, dass wenn aller Wohlstand in den Fluss kommen soll, es ein freiwilliges Geben und Nehmen sein darf.

Denn es darf leicht sein zu geben, was von Herzen kommt.

Und es darf leicht sein zu nehmen, was von Herzen kommt.

Das hat nichts mit Erleuchtung zu tun. Das ist nur so ein Gefühl.

 

Und ich will auch nicht diejenigen Kollegen verteufeln oder anschwärzen oder auch nur mit dem Finger auf sie Zeigen, die eben doch noch Preise festsetzen, um ihr Überleben, ihre Existenz zu sichern oder ihre materielle Fülle so zu gestalten, wie es ihrem Seelenplan entspricht. Immerhin gibt es da kein richtig oder falsch. Und jeder von uns steht an seinem ganz eigenen Punkt, was die Entwicklung angeht.

Vielleicht haben die Kolleginnen und Kollegen ja auch genau diesen Prozess durchlaufen und für sich selbst festgestellt: „Also nö, wenn ich mich auf die Gebe-Bereitschaft der Anderen verlasse, dann nage ich bald am Hungertuch.“ Kann schon sein. Und kann auch sein, dass ich bald genau dieselbe Erfahrung mache und dann panisch wieder zurückrudere.

Andererseits denke ich mir: Wenn ich vertraue (und ich vertraue „meinen Jungs“ – damit meine ich meine Geistführer) dann vertraue ich. Wenn sie mir sagen, „vertrau uns, wir machen schon“ – na dann lasse ich doch einfach die Zügel ganz los.

Ich vertraue darauf, dass Geld quasi „von allein“ zu mir fließt – indem ich die Channelingpreise nicht mehr fixiere, sondern den Hilfesuchenden einen weiten Spielraum lasse.

Ich vertraue darauf, dass diejenigen, die mehr haben auch bereit sind mehr zu geben. Ich vertraue darauf, dass meine Intention der freiwilligen Großzügigkeit nicht zu meinem Nachteil ausgenutzt wird. Denn wenn wir alle in die Fülle kommen wollen, dann heißt das auch, dass wir anfangen dürfen, selbst großzügig zu sein.

Ich bin dort großzügig, wo Bedarf herrscht. Und ich nehme viel, wo in Liebe und Großzügigkeit viel gegeben wird.

Wäre das nicht ein wirklich wundervoller Fülle-Fluss? Und was, wenn das die ganze Welt umspannen würde?

Wo jeder nur noch dann geizig ist und wenig gibt, wenn es notwendig ist. Und jeder der mehr hat sich dafür öffnet auch mehr zu geben…

Klar, die reichen wären dann allein von den Zahlen vielleicht nicht mehr reich. Aber sind die Zahlen wirklich alles??

 

Ich pfeiff‘ auf Zahlen!

Nun, für mich persönlich sind die Zahlen nicht mehr wichtig.

Und wenn du jetzt denkst: „Aber wir dürfen doch einen Ausgleich verlangen! Das ist doch unser gutes Recht!“ kann ich nur antworten: „aber ja! natürlich ist das dein gutes Recht!“

Ich sage ja auch gar nicht, dass alle Spiritworker und Geistheiler und Medien diesen Weg gehen sollen.

Ich weiß nur:

Das, was wirklich zählt, ist LIEBE.

Und die kann man nicht kaufen.

Und auch nicht an einem Betrag ermessen.

Was ich für mich erkannt habe: Es ist wirklich SCHEISSEGAL, welchen Betrag ich für meine Arbeit aufrufe.

Echt jetzt.

Weil der Wert meiner Arbeit, der Wert meines SEINS nicht daran bemessen wird, wie teuer oder billig ich bin.

Was mir wirklich aufrichtige Wertschätzung zeigt, ist wenn ein Hilfesuchender den Rat, den ich für ihn oder sie gechannelt habe, auch wirklich annimmt. Wenn meine Liebe in Form von einer Hilfestellung auch in LIEBE angenommen wird.

Denn das, was ich tue, verändert Leben.

Und das wird sich nicht ändern.

Und der Betrag, den ich für meine Arbeit aufrufe, der wird auch nichts daran ändern.

Ich berühre, ich inspiriere, ich verändere Leben.

Egal, ob jemand 10 oder 100 € für das Beantworten einer Frage zahlt.

 

Und weil ich darauf vertraue, dass meine Großzügigkeit nicht ausgenutzt wird, lass ich dich ab sofort selbst entscheiden, wie viel du für ein Channeling geben kannst oder willst.

Hauptsache, du gibst es aus Liebe. Und nicht weil du denkst: „Oh, billig. Wie schön. Mehr ist es mir nicht wert.“ (Und, du süße Schnuckelmaus, ich darf dich an dieser Stelle daran erinnern, dass ich das durchaus mitkriege 😉 ).

 

Vielleicht der Anfang von etwas Neuem

Wie ich schon schrieb: Ich weiß noch nicht, ob das so auch wirklich funktioniert.

Tatsache ist und bleibt nämlich, dass auch ich hier im aktuellen Gesellschaftsgefüge existiere und irgendwie meinen Lebensunterhalt finanzieren muss (da hört dann mein „nieder mit der Monetarisierung“ auch schon auf).

Aber vielleicht…

Ja naja, vielleicht ist das hier ja auch der Anfang von etwas ganz Neuem.

Und versteh‘ mich bitte richtig: Ich sage hier nicht sowas wie „wenn man eine mediale Gabe hat, dann muss man sie den Menschen kostenlos zur Verfügung stellen“ – das ist und bleibt in meinen Augen wirklich Unsinn und einfach nicht tragbar. Und ja, ehrlich gesagt ist es sogar ein wenig unverschämt, denn meistens kommen diese Forderungen von Menschen, die unsere Arbeit nicht mal schätzen.

Jeder soll es so machen, wie er oder sie sich wohl fühlt. Und es spricht absolut nichts gegen einen Ausgleich. Auch nicht gegen einen festgesetzen Betrag, so lange das für den Gebenden und den Nehmenden so stimmig ist.

Aber stell dir einmal vor: Jeder gibt, so viel er kann. Und zwar mit Liebe, aufrichtig und von ganzem Herzen.

Und die, die diesen Ausgleich annehmen, nehmen ihn mit Liebe und wertschätzung entgegen, egal wie hoch er ist.

Kein Feilschen mehr über Preise.

Kein „meins ist aber mehr wert als deins“.

Kein „meiner ist aber größer als deiner“.

Nur noch: „Hier. Das hier möchte ich dir mit aufrichtiger Liebe und von ganzem Herzen geben, dafür, dass du mir hilfst. Ich danke dir.“

Also ich finde, das ist eine herrliche Vorstellung.

Und weiter gesponnen: Wenn das immer und überall so wäre…nicht nur in der „spirituellen Szene“: Dann gäbe es überhaupt keinen Bedarf mehr, irgendwelche Preise festzusetzen.

Denn jeder hätte immer genug. Und das, was er brauchte, würde er für das, was er hätte, bekommen.

Weil es egal wäre, wie viel er geben könnte, so lange es nur von Herzen käme.

Ich finde, das ist eine wirklich wirklich wirklich schöne Vorstellung. Und vielleicht kriegen wir das ja auch eines Tages hin.

Wir beide, du und ich, können hier, genau jetzt in diesem Moment gemeinsam den Grundstein dafür legen.

Weißt du, was nämlich die einzige Grundvoraussetzung ist, damit diese jetzt gerade noch so ferne Zukunftsmusik irgendwann wahr wird?

Dass wir heute anfangen, etwas zu verändern.

Und ja, das können kleine Schritte sein.

Das kann damit anfangen, dass du liebevoller auf die Menschen schaust. Denn mit Liebe verändert sich irgendwann alles.

 

Was, wenn wir uns einfach entschließen würden?

Zugegeben, das wird jetzt hier ein bisschen radikal.

Aber nochmal weitergesponnen: Was wäre, wenn wir uns einfach entschließen würden?

Was wäre, wenn wir uns einfach in der Mehrheit dazu entschließen würden, unseren Wert nicht mehr an Geld und Besitz festzumachen, sondern daran, mit wie viel Liebe und das, was uns gegeben wird, gegeben wird.

Ich mein, die ganzen Geldcoaches versuchen doch, uns genau das weiß zu machen: Dass sich die Wertschätzung der Kunden an der Summe des Betrages bemisst, den sie uns zukommen lassen.

Hab ich ja auch versucht, zu verinnerlichen. Aber weißt du was? Irgendwie hat sich das für mich nie ganz richtig angefühlt.

Was also, wenn wir uns einfach entschließen würden?

Ich mein, was ist Geld bzw. unser Denken von Geld, unser Empfinden über Geld anderes, als ein Glaubenssatz?

Es ist eine uralte, überholte Blockade, die nur genau so lange Bestand hat, wie wir ihr im Kollektiv Macht über uns einräumen.

Was, wenn wir den Glaubenssatz: „Dinge, Menschen, Leistungen, Lebewesen, Wohnmöglichkeiten etc. sind nur so viel wert, wie der Geldbetrag X über sie aussagt“ einfach aushebeln und umprogrammieren?

Dann verlöre das Geld seine Macht über uns.

Und wir könnten stattdessen neue, positive, LIEBEVOLLE Glaubenssätze formulieren wie: „Den Wert eines Menschen, einer Sache, eines Lebewesens machen wir nur noch an der LIEBE aus, mit der es behandelt oder entgegengenommen wird“.

Oder so ähnlich.

Geld ist nur ein Glaubenssatz.

Und das Problem sind gar nicht irgendwelche Geldblockaden, wie es besonders online immer wieder postuliert wird.

Das eigentliche Problem ist, dass wir Wert in DINGEN bemessen.

Denn das ist es ja, was Geld verkörpert: Dinge. Gegenstände.

Ding 1 ist so wertvoll wie 50 x Ding 2.

Was anderes ist Geld doch gar nicht.

 

„Wert“ ist so individuell wie die Menschen

Und jetzt mal Butter bei de Fische: Wer zum Henker hat angefangen festzusetzen, wie wertvoll etwas ist?

Der Wert eines Dings ist doch immer abhängig vom Bedürfnis des Menschen.

Ein Mensch der durstig ist, wird ein Glas Wasser mit einer ganz anderen gefühlten Wertschätzung entgegen nehmen als ein Mensch, der gerade erst getrunken hat.

Der Wert eines Dings ist also subjektiv. (Das gilt übrigens auch für Menschen, denn wir können ja erwiesenermaßen (noch) nicht alle miteinander. Und der Wert eines Dings kann sich ändern.

Weil sich die gefühlte Wertschätzung verändern kann.

Ist es da nicht hahnebücherner Unsinn, die Dinge in einen Wert reinzupressen, den sie vielleicht gar nicht haben??

Klar, ich mein historisch gesehen weiß ich nur zu gut, wie sich Geld entwickelt hat.

Aber sind wir nicht längst über diesen kleingeistigen Punkt hinaus, alles und jeden in Gold und Silber aufwiegen zu wollen?

Zumindest bleibt zu hoffen, dass wir auf dem Weg sind.

 

Die Konsequenz für mich

Ich weiß schon, dass wir noch längst nicht so weit sind.

Aber, wie schon gesagt, vielleicht ist das hier ja der Anfang von etwas Neuem.

Ich für meinen Teil ziehe die logische Konsequenz. Mit meinem veränderten Verständnis von Fülle und meinem Wunsch, nur noch die Dinge zu tun, die mich glücklich machen, habe ich entschieden, dass die Hilfesuchenden bei mir ab sofort selbst festlegen, wie viel sie als Ausgleich geben möchten.

Denn, ich wiederhole das gerne: Der Wert meiner Arbeit wird nicht durch einen bestimmten Betrag festgesetzt. Es ist allein die Liebe, die bestimmt, wie wertvoll gegeben und genommen wird.

Für den Inner Circle gilt das übrigens nicht. Aber das ist auch ein Sonderfall. Die 20 € im Monat sind nämlich nicht festgesetzt worden, damit ich satt werde (das hat Erzengel Michael mir ganz klar gesagt). Die 20 € im Monat dienen dir als Hürde. Die Summe ist groß genug, um nicht mehr „nichts“ zu sein, und klein genug, dass es dir nicht wirklich weh tut. Und wenn du wirklich die mediale Ausbildung willst, musst du diese Hürde nehmen. Das stärkt deine Entschlossenheit.

Aber es gilt auch für die Artikel im Blog. Du findest echt ne Vielzahl hammergeiler Inhalte und Anleitungen – und ich hatte die kürzlich erst als für den Inner Circle exklusiv geschrieben. Und dann dachte ich: Aber warum wieder ausschließen? Warum Wissen wieder elitär nur zahlenden Menschen zukommen lassen? Wo bleibt da die Fülle? Sollten wir dieses Wissen nicht teilen?

Also bin ich hier zurückgerudert. Alle Artikel sind frei zugänglich. Einschließlich der echt krassen Anleitungen. Weil ich auch hier darauf vertraue, dass es ein Geben und ein Nehmen sein wird. Nimm dir, was du brauchst. Und als Dankeschön gib mir doch ne Tasse Kaffee aus. So bleibt alles im Fluss.

Ich bin gespannt, ob sich das so durchsetzt.

 

Meine wunderschöne Schwester,

du musst nicht mit allem konform gehen, was ich da geschrieben habe. Und vor allem bitte ich dich, wenn du selbst als Medium, Heilerin oder sonstwie Spiritworkerin tätig bist, nimm es nicht persönlich.

Das geht nicht gegen dich. Und ganz sicher will ich mich nicht über dich stellen oder so nen Unsinn.

Ich habe nur das aufgeschrieben, was zu meiner Wahrheit über Geld geworden ist. Und das gilt ehrlich gesagt für ALLE Lebensbereiche. Nicht nur für uns.

Vielleicht sagst du aber auch: „Ja! Ja, ja, ja! Das wär’s doch!“ – dann freue ich mich, wenn ich dich inspiriert und/oder berührt habe.

In jedem Fall hoffe ich, dass dieser Artikel hier ganz ganz viele Menschen erreicht und auch zum Nachdenken anregt. Deshalb freue ich mich, wenn du mich unterstützt, indem du den Artikel in den sozialen Netzwerken oder sonstwo teilst.

 

Sharing is Caring: Teile den Artikel mit den Menschen, die dir wichtig sind

2 Gedanken zu “Das Fülle-Experiment: Zahle, was du willst | Oder: Wenn jeder bekäme, was er bräuchte, egal was er gäbe…

    1. Hallihallo „Jemand“ – ja, da stimme ich dir vollkommen zu. Und weißt du, was das wirklich Schöne an der Sache ist? Dass wir ja eigentlich schon auf dem Weg dorthin sind. Vielleicht in winzig kleinen Schritten, aber der Anfang ist gemacht. Fühl dich herzlich umarmt.

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