Höhen und Tiefen und krank sein | #PersönlicheTransformation

Nichts mehr verpassen?
Folge dem Blog per Mail

Hey meine Schöne, ich hoffe, es geht dir gut?

Also wenn ich ehrlich sein soll: Mir geht es grad nicht so dolle. Ich liege im Bett, den Laptop auf meinen Knien (das ist übrigens eine absolute Premiere), ich gestehe: Der Fernseher läuft, und eigentlich bin ich gerade dabei, mich auszukurieren.

Seit Samstag lieg ich flach. Fett Halsschmerzen, Schlappheit, ein Gefühl von Fiebrigkeit. Das volle Programm.

Warum ich in diesem Zustand trotzdem schreibe?

Naja, ich habe heute wirklich ganz schön viel geschlafen und mich ausgeruht.

Was aber viel wichtiger ist: Ich tue gerade jetzt in diesem Moment genau das, was ich schon wieder einige Zeit vor mir her schiebe. Ich tue das, was ich eigentlich schon länger tun wollte und vor allem auch sollte.

Denn noch während sich der Hals in der Nacht zum Samstag schmerzhaft bemerkbar machte, wurde mir klar: Da ist was im Busch. Da ist eine Transformation im Anmarsch. Und mit dieser kleinen Halsgeschichte macht sich sich eine Blockade bemerkbar, irgendwas, was ich loslassen darf. Veränderung, die erforderlich ist. Oder genauer gesagt: Von allem zusammen ein ganzer Haufen.

Aber das ist okay.

Und ich begrüße die Transformation. Auch, wenn das Schlucken schmerzt und so langsam der ganze Schnodder anfängt, abzufließen (immerhin ist Letzteres ja ein Zeichen dafür, dass ich auf dem Weg der Besserung bin).

Und übrigens ist das auch schon der zweite Grund, warum ich das dringende Bedürfnis habe, das hier zu schreiben. Denn vielleicht inspiriert dich meine Erfahrung. Oder es erklärt dir einiges. Vielleicht denkst du dir beim Lesen „Oh, wie schön, da geht’s anderen genauso wie mir, wenn sie in diesem Prozess drin stecken“. Oder sowas ähnliches.

Warum ich schreibe

Ich habe den Blog nämlich als „Marketingtool“ begonnen. Ich wollte tolle „How-to-blablabla“-Tipps für dich zum Besten geben und dich damit dazu verlocken, dich zu einem meiner Kurse anzumelden.

Ich mein, klar, ich hab da ne Menge Tipps für dich im Blog (in der rechten Spalte findest du alles in Themen unterteilt), und ja: Wenn du Bock hast, bist du bei uns im Inner Circle herzlich Willkommen 😉

Aber – sofern es dich interessiert – will ich dich auch mehr in meine persönlichen Prozesse einbeziehen. Dich teilhaben lassen. Damit du siehst, wie es ist (oder sein kann). Und damit du siehst, dass du mit den Hochs und Tiefs, den Aufs und Abs, dem Hin und Her einfach nicht alleine bist.

Damit du siehst, dass das alles ganz normal ist und dazu gehört.

Und damit du siehst, dass sich all die Arbeit, die Mühe und auch die Halsschmerzen jedes einzelne Mal lohnen (Halsschmerzen deuten bei mir übrigens immer darauf hin, dass ich mir irgendwas nicht eingestehen will und in die falsche Richtung unterwegs bin).

Wenn du dich mit deinem medialen Selbstwerdungsprozess beschäftigst, geht das zwangsläufig mit Veränderungen einher.

Weil DU dich veränderst.

Weil du dich verändern darfst, um dich für deine Wahrnehmung zu öffnen. Blockaden werden überwunden, Glaubenssätze dürfen gehen und du kommst in die Selbstliebe.

Und noch viel wichtiger: Du kommst in die Liebe, und zwar zu allem und jedem. An jedem Tag ein Stückchen mehr. Oder anders gesagt: An den meisten Tagen ein Stückchen mehr.

Denn es ist leider nicht so, dass du wie bei Super Mario (falls du das Original noch kennst) ein Level erreichst und dann nicht mehr zurückfallen kannst. Es ist keine rein linieare Entwicklung, bei der es immer nur aufwärts geht.

Die Entwicklung gleicht eher einer Aneinanderreihung von Sinuskurven, wobei der „Rückfall“ freilich nicht wieder bis zum Nullpunkt geht – sofern du mit der Arbeit an dir am Ball bleibst. Und ja, das ist ganz normal.

Da spreche ich übrigens nicht nur aus persönlicher Erfahrung. Meinen Student*innen im Inner Circle geht es ganz genau so, und die Frage „Kennt ihr das auch?“ oder „Geht es euch auch so?“ kommt regelmäßig auf.

Transformation und Krankheit

Es ist für dich sicher keine neue Theorie, dass körperliche Symptome nur den seelischen Zustand offenbaren.

Und ehrlich gesagt ist das für mich gar keine Theorie, sondern regelmäßig am eigenen Leib erfahrener Fakt.

Denn immer, wenn sich bei mir wieder was tut, kann ich das körperlich spüren. Manchmal fühlt sich das wie Trauer an, als Ankündigung dafür, dass da etwas gehen will.

Manchmal haut’s mich da tagelang um. Und zwar mit handfesten körperlichen Symptomen – wie aktuelle eben Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, einem Gefühl von Fiebrigkeit und/oder anderen Dingen, die uns gern mal kurzfristig zum Stillstand zwingen.

Denn genau das ist es, was in diesen Phasen passiert:

Wenn wir durch Alltag, Job, Kinder, Haushalt usw. mal wieder viel zu sehr im Außen verankert sind, dann findet unsere Seele eben andere Wege, auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

Und auch, wenn ich persönlich das ehrlich gesagt ganz schön Kacke finde krank zu sein, bin ich doch gleichzeitig immer auch ein bisschen dankbar dafür. Denn es zwingt mich, innezuhalten und das zu tun, was ich vor lauter Ablenkung im Außen sonst nicht hinkriegen würde: Den nächsten Schritt in meiner Transformation zu vollziehen, und damit meiner eigentlichen Bestimmung wieder einen riesigen Schritt näher zu kommen.

Transformation, Liebe und Selbstliebe

Dabei geht es nicht immer unbedingt um RIESIGE Veränderungen. Zumindest nicht im Außen.

Naja, manchmal schon. Nach meinem letzen „Transformationsschub“ habe ich entschieden, dass ich für meine Channelings keine Preise mehr festsetze. Das war schon irgendwie ein Riesending für mich.

Aber diese Veränderung im Außen war nicht das Ziel, und das ist es, was ich meine.

Denn bei der Transformation geht es darum, dass du bei dir, in der Liebe und in der Selbstliebe ankommst.

Je mehr du nämlich bei dir bist, umso weniger spielt das Außen eine Rolle, und umso unwichtiger wird dein Ego für dich und dein Sein im Alltag.

Und falls du dich jetzt wunderst: „Wie, die schreibt doch immer, die sei in der Selbstliebe?!“ – dann kann ich nur erwiedern: Jap. KEINE lineare Entwicklung. Und auch ich unterliege den Aufs und Abs.

Und jetzt kommt was wirklich Wichtiges: Keiner von uns ist durch die beständige Ablenkung davor gefeit, auch mal kleine Rückschritte zu machen. Zu vergessen, wer man ist. Das macht es so wichtig, sich immer wieder neu zu fokussieren.

Es ist wichtig, dass du dich immer wieder neu orientierst und darauf besinnst, wer du bist und was du kannst. Was deine Aufgabe ist. Wozu du hier bist, und dass deine Entwicklung dich da hin bringt.

Jeder einzelne Transformationsschub bringt dich dir selbst wieder näher. Damit auch deiner natürlichen Medialität, deiner Kommunikationsfähigkeit mit der geistigen Welt und deinem selbstverständlichen Zusammenleben mit der feinstofflichen Ebene.

Und wenn du krank wirst und spürst, dass du dich vielleicht selbst wieder ein bisschen verloren hast, darfst du dir anschauen, was dich ablenkt und davon abhält, hinzuschauen.

Und dabei soll das gar nicht bös gemeint sein, denn dass wir versuchen uns abzulenken ist nur natürlich. Das „Hinschauen“ und „Loslassen“ ist manchmal wirklich unangenehm. Und manchmal wirklich noch ein bisschen unangenehmer. Und so versuchen wir unterbewusst, genau das so lange wie möglich zu vermeiden.

Eben so lange, bis es uns dann doch mal wieder umhaut.

Und genau das passiert mit mir jetzt gerade.

Was tun?

Naja, ich bin ja auf dem Weg der Besserung.

Und das Ganze wird dann jetzt noch etwas schneller gehen, nachdem ich die nötigen Prozesse angestupst habe.

Ich öffne mich. Schlafe viel. Erlaube mir selbst, zu erkennen.

Ich hab den Hinweis bekommen, dass ich wieder mehr in die Selbstliebe kommen soll. Ich bin da wortwörtlich etwas vom Weg abgekommen.

Aber, wie so oft, bruacht es als ersten Schritt nur meine Entscheidung.

Ich entscheide mich für mich.

Ich entscheide mich dafür, die Veränderung anzunehmen.

Ich entscheide mich, den Fokus zu verändern und mich weniger ablenken zu lassen. So gut das in meiner aktuellen Ich-lebe-aus-dem-Koffer-Situation eben möglich ist.

Und dann lass ich los.

Ich warte auf Impulse.

Lass mich gehen und mich leiten.

Ich werde gesund. Ruh mich aus. Meditiere viel.

Ich schlafe und erhole mich.

Und dann tue ich wieder ganz bewusst mehr von dem, was ich liebe.

Und was mich glücklich macht.

Und was mir gut tut.

Und lass mich nicht mehr ablenken.

Was für Ablenkungen meine ich?

Naja, meine Liebe – „Ablenkungen“ sind all der Scheiß, der uns betäubt.

Der Scheiß, der uns in einer niedrigen Schwingung und unser Bewusstsein umnebelt hält.

Nachrichten zum Beispiel (ich wollte erst „negative Nachrichten“ schreiben, aber eigentlich sieht man ja nix anderes).

Unterhaltung im Allgemeinen – meiner Meinung nach ist die gesamte Unterhaltungsindustrie darauf ausgerichtet, unsere Sinne zu vernebeln und uns klein zu halten (und ja, ich steh‘ trotzdem auf Netflix).

Betäubungsmittel und Medikamente (alles Gift, wenn du mich fragst).

Und noch so einiges mehr.

Eigentlich eben all das, was dich daran hindert, dich den wirklich wichtigen Dingen – also dir selbst – zu widmen. Einschließlich all deiner Wehwehchen…

Fazit:

Lass uns mal einfach nicht so hart mit uns ins Gericht gehen.

Die Aufs und Abs sind ganz normal. Und es ist okay, auch mal schlecht drauf und/oder krank zu sein. Das gehört dazu.

Wichtig ist ja nur, dass wir die Arschbacken zusammenkneifen und durch den Prozess durch gehen, auch, wenn er unangenehm ist.

Fühl dich geliebt, umarmt und gesegnet – besonders, wenn es dir grad schlecht geht.

 

Sharing is Caring: Teile den Artikel mit den Menschen, die dir wichtig sind

Hast du Fragen, Anregungen oder willst du deine Erfahrungen mit uns teilen? Ich freu mich drauf von dir zu lesen:

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.